Wechsle nun in den kleinen Übergangsraum. Es ist dieselbe Nacht. Was gibt es hier zu sehen? Ein bunter Hahn und eine Person, die zusammengekauert, in sich gekehrt auf dem Boden sitzt. Höre, was es mit Mensch und Tier auf sich hat.
Noch in derselben Nacht verhaften die Soldaten Jesus und bringen ihn in das Haus des Hohepriesters. Petrus, einer seiner engsten Freunde, folgt heimlich. Im Hof wird ein Feuer angezündet. Die Menschen setzen sich darum. Auch Petrus setzt sich dazu, um sich zu wärmen.
Eine Magd schaut Petrus im Feuerschein genau an und sagt: "Der war auch bei Jesus."
Petrus erschrickt und sagt: "Nein, ich kenne ihn nicht."
Kurz darauf sagt ein anderer: "Du gehörst doch auch zu ihm."
Petrus antwortet wieder: "Nein, ich bin es nicht."
Nach einer Weile sagt noch jemand ganz sicher: "Du warst bei Jesus. Man hört doch, dass du aus Galiläa kommst."
Petrus bekommt große Angst und sagt: "Ich weiß nicht, wovon du redest."
In diesem Moment kräht ein Hahn. Da merkt Petrus, was er getan hat. Er ist sehr traurig, weil er Jesus verleugnet hat.
Auch wir verleugnen manchmal Mitmenschen. Zum Beispiel:
- wenn wir zu einem Freund sagen: „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben“
- wenn wir jemandem nicht helfen, der Hilfe braucht
- wenn wir unfair oder respektlos sind
- wenn wir jemanden beschimpfen
Petrus weiß, dass er etwas falsch gemacht hat. Das Puzzle, das hier zu sehen ist, erinnert uns daran, dass Gott uns selbst den größten Fehler verzeiht.
Nun geht es in den nächsten Raum. Vom Garten Gethsemane aus begleitest du Jesus weiter zu dem Ort, an dem er verurteilt wird.